California Indica Strain: Wirkung, Genetik & Anbau


Nahaufnahme einer harzigen California Indica-Blüte mit dichten Trichomen und orangefarbenen Blütenstempeln
California Indica – harzige Blüte mit dichtem Trichombesatz.

Wichtige Fakten zu California Indica

Eigenschaft Details
Typ Indica (überwiegend Indica)
THC-Gehalt 14-18%
CBD-Gehalt Niedrig (unter 1%)
Herkunft Hash Plant × Northern Lights
Geschmack Erdig, Orange, süß
Aroma Erdig-süß, entspannend
Wirkung Schwer entspannend, körperbetont
Medizinische Anwendung Wird mit Stress, Schlaf und Schmerzempfinden in Verbindung gebracht
Blütezeit 6-7 Wochen
Ertrag (Indoor) hoch
Ertrag (Outdoor) mittel
Wuchshöhe Niedrig bis mittelhoch
Schwierigkeitsgrad (Anbau) Anfängerfreundlich

Einführung in California Indica

California Indica ist eine kompakte, harzige Indica mit erdig-süßem Aroma und einer Orangennote. Bekannt ist sie für eine ruhige, entspannende Wirkung. Verwandte Sorten sind Ruderalis Indica und Ruderalis Skunk.

California Indica ist überwiegend Indica. Viele nutzen sie am Abend.

Ihre Eltern sind die Hash Plant und die Northern Lights.

Genetik und Herkunft

California Indica vereint eine California-Orange-Bud-Linie mit Hash Plant und Northern Lights #1. California Indica entstand aus der Kreuzung von Hash Plant und Northern Lights.

Die Elternsorten

  • Hash Plant: bringt das viele Harz und die haschige Tiefe.
  • Northern Lights: steuert die ruhige, körperbetonte Northern-Lights-Wirkung bei.

Genetische Abstammung von California Indica

California IndicaHash PlantNorthern Lights

Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von California Indica.

Aroma und Terpenprofil

Das Aroma von California Indica ist erdig und süß, mit einer feinen Orangennote. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei California Indica sind vor allem Myrcen, Limonen und Caryophyllen wichtig.

Infografik mit California Indica Key Facts: Typ Indica (überwiegend Indica), THC 14-18%, Bluetezeit 6-7 Wochen, Genetik Hash Plant × Northern Lights und Terpene Myrcen, Limonen, Caryophyllen
Abbildung 2: California Indica auf einen Blick – Typ, THC, Blütezeit, Genetik und wichtige Terpene.
Terpen Geruch / Geschmack Was in der Forschung dazu besprochen wird
Myrcen Erdig, leicht süß Das häufigste Terpen in Cannabis. Wird mit entspannenden Effekten besprochen.[6]
Limonen Zitrusartig Riecht nach Zitrone. Wird mit der Stimmung in Verbindung gebracht.[6]
Caryophyllen Pfeffrig, würzig Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht.[4]

Wirkung und Effekte

Wirkung auf den Körper

California Indica wirkt schwer und körperbetont entspannend. Viele nutzen sie am Abend. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.

Wirkung auf den Geist

Die geistige Wirkung ist ruhig und beruhigend. Bei höheren Mengen kann sie schläfrig machen.

Wirkungsprofil von California Indica

Lage auf der Indica–Sativa-AchseIndicakörperbetont · entspannendSativakopfbetont · anregendKörper 72%Kopf 28%herbanika.de

Die Position zeigt, wie körper- bzw. kopfbetont die Sorte tendenziell wirkt. Sie ist eine Orientierung, kein Messwert – die Wirkung hängt auch von Dosis und Person ab.

Medizinische Anwendung

In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird California Indica im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.

Diskutierte Anwendungsbereiche

Bereich In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang
Stress und Anspannung THC und Terpene wie Myrcen werden in diesem Zusammenhang besprochen.[3]
Schlaf Bei höheren Mengen werden in Berichten beruhigende Effekte beschrieben.
Schmerzempfinden Caryophyllen und THC werden in der Forschung untersucht.
Appetit THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht.

Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.

Anbauinformationen

Anbau drinnen (Indoor)

California Indica bleibt eher kompakt und ist harzig. Die Blütezeit liegt bei 6 bis 7 Wochen.

Anbau draußen (Outdoor)

Sie mag ein mildes bis warmes Klima.

Häufige Fehler

Die dichten Blüten brauchen gute Luft gegen Schimmel.

Anbau-Zyklus von California Indica

Indoor · ab KeimungAnbau: AnfängerfreundlichKeimungWachstumBlüteErnte024681012WochenKeimung u. Wachstum sind Richtwerte; die Blütezeit ist sortentypisch.herbanika.de

Blütezeit etwa 6–7 Wochen (nach Lichtumstellung auf 12/12). Outdoor wird meist Ende September bis Oktober geerntet.

Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).

Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)

  • Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
  • In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.[1]
  • Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
  • Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.[1]
  • Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
  • Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.

Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)

  • Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
  • Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
  • Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
  • Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.

Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)

  • Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
  • Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
  • Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
  • In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.

Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.

Häufig gestellte Fragen zu California Indica

Welche Eltern hat California Indica?

Eine Kreuzung aus Hash Plant und Northern Lights.

Ist California Indica Indica oder Sativa?

Überwiegend Indica, schwer und körperbetont.

Wie schmeckt California Indica?

Erdig und süß, mit einer feinen Orangennote.

Wie hoch ist der THC-Gehalt?

Meist zwischen 14 und 18 Prozent.

Wie lange blüht California Indica?

Etwa 6 bis 7 Wochen.

Ist California Indica eher etwas für den Abend?

Ja. Durch die entspannende Wirkung passt sie gut in den Abend.

Referenzen und Quellen

  1. Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109. Gesetzestext · BGBl. 2024 I Nr. 109 a b
  2. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022. BfArM · Abschlussbericht (PDF)
  3. Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. PubMed · DOI
  4. Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. PubMed · DOI
  5. Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. PubMed · DOI
  6. Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72. PubMed · DOI a b
  7. ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548. PubMed · DOI
  8. Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233. PubMed · DOI


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