
Hanftee wird aus den Blättern und Blüten des Nutzhanfs aufgegossen. Er enthält kaum THC und macht nicht „high“. Geschmacklich ist er mild, krautig und leicht heuig. Damit ist er klar zu unterscheiden vom Cannabis-Tee aus THC-haltigen Blüten, der eine Konsumform mit verzögerter Wirkung ist.
Ein mildes Kräutergetränk
Hanftee ist ein ganz normaler Kräutertee – nur eben aus Nutzhanf. Er gehört zu den Lebensmitteln aus der Hanfpflanze (siehe Hanf in der Küche) und ist frei erhältlich. Wer eine berauschende Wirkung erwartet, liegt falsch: Dafür müsste THC vorhanden und mit Fett aufgeschlossen sein – das ist Thema beim Cannabis-Tee.
Hanftee auf einen Blick
| Punkt | Details |
|---|---|
| Herkunft | Blätter/Blüten des Nutzhanfs |
| THC | praktisch keines |
| Wirkung | kein Rausch |
| Geschmack | mild, krautig, leicht heuig |
| Zubereitung | wie normaler Kräutertee |
Hanftee oder Cannabis-Tee?
Die Verwechslung ist häufig – die Grafik trennt beides.
Zwei verschiedene Tees
Abbildung 1: Hanftee ist ein Genussgetränk, Cannabis-Tee eine Konsumform.
So bereitest du ihn zu
Übergieße einen Teelöffel getrockneten Hanftee mit heißem Wasser und lass ihn einige Minuten ziehen. Ein Schuss Milch oder ein Löffel Honig runden den krautigen Geschmack ab. Wer mag, kombiniert ihn mit Minze oder Kamille. Hanftee enthält kein Koffein und passt damit auch in den Abend.
Hanftee zubereiten
Einen Hanftee zuzubereiten ist einfach. Du brauchst getrocknete Hanfblätter oder einen fertigen Teebeutel. Übergieße etwa einen Teelöffel Hanfblättern mit heißem Wasser und lass den Tee 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Eine Tasse Hanftee schmeckt mild-grasig; ein Schuss Milch oder etwas Fett hilft, die fettlöslichen Inhaltsstoffe besser zu lösen. Achte beim Kauf auf Bio-Qualität – ein Bio-Hanftee ist frei von Rückständen.
Anders als THC-haltige Hanftees berauschen diese Aufgüsse nicht, weil ihr THC-Gehalt sehr niedrig ist. Wie THC-haltiger Tee wirkt, erklärt unser eigener Artikel zum Cannabis-Tee.
Inhaltsstoffe und Wirkung
Die Inhaltsstoffe von Hanftee stammen aus der Hanfpflanze. Neben Aromastoffen und Terpenen kann er kleine Mengen an Cannabinoiden enthalten – je nach Sorte etwas CBD (Cannabidiol). Der CBD-Gehalt ist aber meist gering, da CBD schlecht wasserlöslich ist. Viele trinken Hanftee einfach, weil sie ihn als angenehm beruhigend empfinden, etwa abends bei einer leichten Schlafstörung. Belegte Heilwirkungen gibt es dafür nicht – es bleibt ein wohlschmeckendes Genussgetränk.
Häufige Fragen zu Hanftee
Für was ist Hanftee gut?
Vor allem als mildes, beruhigendes Genussgetränk. Manche trinken ihn zum Entspannen am Abend. Belegte Heilwirkungen gibt es nicht.
Wann soll man Hanftee trinken?
Wann immer du magst – beliebt ist er am Abend, weil viele ihn als beruhigend empfinden.
Welche Nebenwirkungen hat Hanftee?
In der Regel keine nennenswerten, da der THC-Gehalt sehr niedrig ist. Bei Unverträglichkeiten oder Medikamenten im Zweifel ärztlich abklären.
Wie macht man Hanftee richtig?
Hanfblätter mit heißem Wasser übergießen, 5 bis 10 Minuten ziehen lassen und etwas Fett (Milch) zugeben, damit sich die Inhaltsstoffe besser lösen.
Macht Hanftee high?
Nein. Hanftee aus Nutzhanf enthält kaum THC.
Was ist der Unterschied zum Cannabis-Tee?
Cannabis-Tee aus THC-Blüten ist eine Konsumform mit Wirkung, Hanftee ist ein Genussgetränk.
Wie schmeckt Hanftee?
Mild, krautig und leicht heuig.
Wie bereite ich ihn zu?
Wie normalen Kräutertee: mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen.
Enthält Hanftee Koffein?
Nein, er ist von Natur aus koffeinfrei.
Ist Hanftee legal?
Ja, als Produkt aus Nutzhanf ist er frei erhältlich.
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